ST-Vitrinen im neuen Berliner Hauptbahnhof

Der neue Berliner Hauptbahnhof (Lehrter Bahnhof) ist der größte Bahnhof in Europa und damit ein Verkehrsdrehkreuz der Superlative! Nach der Eröffnungsfeier am 26.Mai sollen hier demnächst rund 300.000 Reisende pro Tag durch den riesigen Palast aus Glas geschleust werden. Bei diesem enormen Publikumsverkehr stoßen auch Anzahl und Ausführung der in die Hallen und Bahnsteige integrierten Werbeflächen und Fahrgast-Infos in andere Dimensionen vor. So wurden für die klassische Plakatwerbung und die hinterleuchtete Ausstellung von Fahrplänen insgesamt 500 Plakatflächen vorgesehen - hergestellt und geliefert vom Bielefelder Vitrinenbau-Spezialisten ST-Vitrinen Trautmann.

Das Gesamt-Auftrag für das in Brake ansässige Unternehmen hatte ein Volumen von über 0,8 Mio Euro und wurde in einer Netto-Bauzeit von nur 10 Wochen komplett abgewickelt. Nach anfänglichen Verzögerungen seitens der Auftragsvergabe wurde der Zuschlag an ST-Vitrinen erst Mitte Dezember erteilt und fiel damit genau in die hektische und voll ausgelastete Jahresendphase. Zudem war vereinbart worden, dass die Fertigstellung und Lieferung der ersten Sonderkonstruktionen in Alu und Stahl bereits im Januar erfolgen musste. Das eine derart kurzfristige Abwicklung des Großauftrages überhaupt möglich war, begründet Geschäftsführer und Inhaber Siegfried Trautmann unter Anderem mit der TEBAU-Übernahme im November 2005. Nach der Insolvenz des Löhner Unternehmens Metallbauwerk Tegtmeier GmbH & Co. KG (TEBAU) wurde das gesamte Vitrinenprogramm nebst zugehörigem Maschinenpark vollständig von ST-Vitrinen Trautmann übernommen und in die eigenen Produktlinien integriert.

Weiterhin stellte Trautmann sämtliche ehemalige TEBAU-Mitarbeiter aus der Vitrinenfertigung ein und konnte somit die eigene Belegschaft um ein weiteres qualifiziertes und erfahrenes Vitrinenbau-Team ergänzen. „Diesen Schritt wären wir ohnehin gegangen“, erklärt Trautmann, „denn die überaus positive Geschäftsentwicklung des letzten Jahres setzt sich auch in diesem Jahr fort. Wir haben insgesamt bereits 10 neue Mitarbeiter für die Fertigung eingestellt, sowie drei zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. Trotzdem werden wir im laufenden Jahr noch weitere Stellen besetzen.“ Die Gründe für den gesteigerten Absatz in diesem sehr speziellen Marktsegment von Vitrinen, Schaukästen und Uhrenanlagen sieht Trautmann nicht allein in Großprojekten, wie dem Berliner Hauptbahnhof oder dem Neubau des Berner Wankdorfstadions. Vielmehr stellt er fest, dass die Auftragszahlen im kleinen und mittleren Segment auf breiter Basis stetig und spürbar zunehmen. Verantwortlich dafür ist, neben einer wachsenden Inlandsnachfrage, auch ein deutliches Plus im Auslandsgeschäft, welches einen erheblichen Anteil am Unternehmenserfolg hat. „Hier hat sich für uns klar gezeigt,“ erläutert Trautmann, „dass Globalisierung und weltweiter Vertrieb über das Internet nicht den ganz Großen vorbehalten ist, sondern gerade für den innovativen Mittelstand eine Chance bietet, sich gegen Billigprodukte mit Qualität und Service durchzusetzen, und das sogar weltweit“. Insgesamt rechnet man bei ST-Vitrinen auch für das Jahr 2006 mit einem weiterhin positiven Verlauf und einem Gesamt-Zuwachs von über 30%.